Schlagwort: Anemone Kloos

Zeichne dich aus 2020!

In Retroperspektive war 2019 hervorragend anstrengend und unerwartet schön! Nunja okay, ich habe mir schließlich für 2019 gewünscht mehr zu sehen, mehr zu lesen und mehr zu lernen. Genau dies habe ich dann auch getan und es war gar nicht mal so einfach. Ich nenne es Wachstumsschmerz und der ist leider hart. Geht man daraus weiser, größer, gar mit Level up heraus? Unbedingt aber bis dahin – nervt’s halt.

Dann hat man die Bilder des Jahres vor Augen, die Projekte, die Lösungen und schon siehts ziemlich schön aus. Retroperspektive halt. Hat schon was für sich. 2020 ich freue mich auf’s mutig sein, auf den Wandel und das Umsetzen. Denn es steht ziemlich viel an, ein Film, ein Artikel und eine neue Website. Sehr viel ist aber auch noch völlig offen. Also neues Jahrzehnt, leg los, zeichne dich aus!

Geschenkbuch – Das Hohelied der Liebe

Ein Geschenkbuch über das Menschsein und die Liebe in all ihren Facetten.  Erschienen im HERDER Verlag im Frühjahr 2019. Der Text sowie die Bilder spielen mit Metaphern und Stimmungen. Sie erklären nicht sondern erfühlen. Öffnen Augen für das Verborgene und doch so Vertraute.

Im Nachwort heißt es: „Das Hohelied der Liebe zählt zu den schönsten Liebesdichtungen der Weltliteratur. Der Dialog der beiden liebenden beschreibt das Menschsein in all seinen Dimensionen.“

Habt Ihr Lust auf das Buch bekommen oder wollt es gerne weiterverschenken?

Ich verlose drei Exemplare! Kommentiert oder kontaktiert mich einfach und lasst es mich wissen, bis Sonntag den 28. Juli, 20 Uhr. Schreibt mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular, eine Mail, kommentiert unter diesem Beitrag, bei facebook oder instagram.

Wandbild Apotheke Zwenkau

Dieses Wandbild ist entstanden für die Laurentius Apotheke in Zwenkau. Passend zum Schutzpatron zeigt es die Laurentius Kirche und das Rathaus in Zwenkau. Passt sich farblich perfekt an den Raum an und bietet einen Rahmen für die Holzfigur des Heiligen.

Also Zwenkau, ich hätte ja nicht gedacht, dass ich mir wegen Dir mal die Nächte um die Ohren schlage. Hat sich aber gelohnt! Alle dämmerungsaktiven Wildtiere und ich sind mittlerweile auch per du. 🐗🦊🐰🦇🦌🐇🦔

Dieses Projekt hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und wie man sieht bin ich auch mit dem Resultat sehr zufrieden. Auf neue Bilder und neue Wände. Danke an Hagen Brockhaus und Frau Tennhardt für die schöne Zusammenarbeit. Es war mir eine Freude.

Neue Horizonte 2018

Ich habe mir mehr gewünscht für 2018, mindestens großartiges und ich habe viel mehr bekommen! Mein Horizont hat sich gewandelt, meine Blickwinkel geändert und nicht zuletzt auch die Aussicht aus meinem Fenster.

2018 bin ich umgezogen in ein Atelier, was meine Arbeitsweise völlig verändert hat. Ein Arbeitsweg befreit vom nagenden, schlechten Gewissen. Daheim kann ich jetzt den Mond bewundern, der Nachts in mein Zimmer scheint. Ein Ausblick den vorher mein Schreibtisch verdeckt hat. 🙂 Auch meine Aufträge sind größer, ferner und vielschichtiger geworden. Vielleicht war 2018 ein Jahr der Kontraste für mich. Mit viel Sonne, viel Arbeit, Politik und Wachstum.

„Ist Jesus ein Luftfahrzeug?“

Erinnert sich noch jemand an meine Märchenschurken und die Frage ob Gretel eine Mörderin ist? 2018 wurde nun die Bibel und die Abenteuer von Jesus, Maria, Eva und Gott auf Hand, Fuß, Heiligenschein und Recht geprüft. Mit einem Augenzwinkern, versteht sich. Wie würden heutige Richter Gottes Gebote und die Geschichten der Bibel beurteilen wenn man sie wörtlich nimmt? Amüsant nachzulesen hier.

Kinderbuch: Die Wunderkiste

Seit März ist sie da, Odas Geschichte oder viel mehr die Geschichte eines verwunschenen, wunderlichen Spielwarenladen, in den sich nie ein Kunde verirrt und es trotzdem für Oda jede Menge zu tun gibt. Über wortkarge Cousins, essbare Seifenblasen, falsche Prinzen und echte Grückskatzen. Geschrieben von der wunderbaren Gina Mayer, unter Woow Books erschienen und von mir illustriert.
Ich habe selbst während des Studiums lange in einem Spielwarenladen gearbeitet und weiß daher ganz genau was passiert wenn Nachts die Lichter ausgehen. Was es sonst noch so auf sich hat mit dem Grück und warum es nur den richtigen Personen hilft und allen anderen eher Pech und eine R- und L-Schwäche bringt, erfahrt Ihr sowohl im Buch als auch im Hörbuch. Reinhören kann man übrigens hier schon mal.

 

Jazz Jazz Jazz und Senf

„Very fresh, unique, diverse and fun. Qualities often missing in today’s jazz.“ (Axel Stinshoff, Jazz Thing)

Surreal, trippy, voller Spaß, fließend und mit einem Augenzwinkern, jung und mutig ist es geworden das Artwork zum Album „Senf“. Es spiegelt damit genau wieder wie sich die Musik, der beiden Köpfe hinter dem Kammerer OrKöster, Jakob Kammerer und Richard Köster, anfühlt. Und wenn man dann schon den „Albumtitel wählt, der eine Würzbeilage zum Subjekt erhebt.“ (Uli Lemke) dann muss man sich auch kopfüber hinein stürzen ins Wunderland und in die Musik. Man verstrickt sich tiefer, lernt die Protagonisten kennen, verwirbelt die Musik und Titel und entschwindet wieder ins weiße Nichts oder ins weiße Alles. Als wäre nie etwas gewesen. Danke Jungs und Mädchen, für den Mut und den Witz und allen voran für die Musik. Läuft immer wieder rauf und runter.

Lass mal mehr leben, 2018

So 2017, lass mal abrechnen. Yäi, Krawall und Konfetti – mein fünftes Jahr Selbständigkeit! Ehrlich, das hat sich ganz schön erwachsen angefühlt. Ziehen aus Erfahrung, mehr Grenzen und mehr einstehen, mehr Freiheit und eine Wagenladung Souveränität. Dabei bin ich ganz schön gewachsen, aber weniger an Dir 2017, sondern viel mehr mit Dir.

Ohje es gibt so viel zu erzählen. Noch niemals habe ich so wenig gepostet. Was schrecklich schade ist, denn es gab viel zu berichten. Das Jahr war voller Musik, bewegter Bilder, Märchen und magischer Kinderbücher. Mit umdenken und neu ordnen. Ich werde mein bestes tun um auf- und nachzuholen was ich versäumt habe. Hier auf Facebook und Instagram – denn 2017 ist es wahrlich wert.

„Ich wünsche nicht viel Glück – das wird bald langweilig; aber ich wünsche auch kein Unglück, sondern sage nur wie der Volksmund ganz einfach: „Leben Sie mehr“ und versuchen Sie irgendwie, sich nicht zu grämen. Diesen vergeblichen Wunsch füge ich noch von mir aus hinzu. Und nun leben Sie wohl. Im Ernst gesagt: leben Sie wohl. – bleiben Sie nicht an meiner Tür, ich werde nicht aufmachen.“ Schließen wir ab mit diesen wunderbar kontroversen Worten von S’tephán Trofímowitsch Werchowénskij. Also dann 2018, ich bin bereit auf mehr, einfach vorbeikommen, die Tür steht offen! Aber ich erwarte mindestens großartiges. 🙂

bunt

bunt

frech, charmant und wundersam – digitale Collagen aus Tusche und Tinte.

Für Kurzentschlossene findet morgen meine Finissage der Ausstellung „bunt“ statt.
03. 01.18 // 17 Uhr // Jugendkulturwerkstatt Leipzig

Kommt vorbei, ich freu mich sehr auf Euch!


Märchenschurken

Märchenschurken betrügen, verfluchen, töten und rauben aber begehen sie nach heutigem Recht auch eine Straftat? Einer meiner liebsten Aufträge von letzten Jahr war dieses wunderbare Projekt. Denn wer könnte schon nein sagen zu herrlich grotesken Märchenillustrationen, allen voran wenn das Augenmerk auf den dazugehörigen Schurken liegt. Was ist also dran an ihren bösen Taten? Kavaliersdelikte oder waschechte Straftat? Ist Gretel etwa eine Mörderin? Euer Wissen könnt Ihr hier testen.

Illustriert ist das ganze natürlich, wie es sich für Märchen gehört, in den Farben von Blut, Gold und Ebenholz. Wer ganz genau hinschaut erkennt alte und sehr wertgeschätze Illustrationen von mir, die ich für diesen Artikel entstaubt und modernisiert habe. Heimtückische Hexen, Kanibalen, vergnügungssüchtigen Bären, exibitionistischen Kaisern und Gretel, die es faustdick hinter den Ohren hat. Kann man nur mögen oder?

Eisblaues Zeitparadoxon.

Es gibt so viel zu erzählen von Projekten und neuen Bildern die ich bisher noch nicht gezeigt habe. Gerade zur Zeit der Buchmesse im Frühling (Heimspiel in Leipzig und Frühlingsferien in Bologna) dreht sich die Zeit immer noch viel schneller. Nicht dieses Jahr. Ich kann durchatmen, mir Zeit nehmen und hoffentlich auch endlich wieder mit den Blogeinträgen aufholen.
Mein eigenes kleines Zeitparadoxon ist die Wald-Krimi-Serie, denn sie straft mich nur zu gerne, zeitlich, lügen. Diesmal eine eiskalt, klirrende Welt ganz in blau. Paradoxerweise während ich dies tippe und von Wintermorgen erzähle arbeite ich schon am nächsten Kurzkrimi. Und wie sollte es anders sein ist der natürlich sonnenbeschienen und frühlingsverkündend. Seit ich direkt neben dem Wald lebe ist der Wandel noch viel mehr Teil von mir geworden. Und so verschwimmt blau zu grün.

 

Willkommen in Leipzig!

Eine Hommage an meine Lieblingsstadt und der Ort an dem ich zum ersten Mal das Gefühl hatte „Hier gehöre ich hin.“ Tja Leipzig auch ich bin gekommen um zu bleiben.
Vielleicht geht es Paul da ganz ähnlich. Er ist neu in der Stadt und plötzlich ist da ein Ort voll Abenteuer und Neuem, dass es zu entdecken gilt. Hinter jeder Ecke warten sie – neue Geschichten, neue Gesichter und neue Freunde. Lasst uns Straßen, Brücken, Häuser und Plätze entdecken. Abenteuer suchen, den Blick weiten für wildes und fabelhaftes. Spielplätze erobern und in Stadtplänen schmökern. Der Jutebeutelratte „Hallo“ sagen und „Klatsch und Tratsch“ Geschichten über Wasser und Eis lauschen. Geschichten für Kleine Stadtentdecker eben.“Willkommen in Leipzig, Paul!“ Geschrieben und erdacht von der Autorin Melanie Schreer und im be.bra Verlag erschienen.

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse (23. bis 26. März 2017) schreibe ich noch einen ausführlichen Blogeintrag wie dieser Kinderstadtführer entstanden ist. Pauls Abenteuer kann man übrigens auch auf facebook mitverfolgen.

Die Werft.

diewerft_programmheft_978Die Werft baut keine Schiffe. Die Werft baut Aussage!
Klar und ungefiltert, mutig und gerade heraus. Mischen, unangepasst sein, anecken, provozieren und mit Leichtigkeit spielen. Musik, Text und Bilder vermischen, verwandeln, verbinden. Mein zweites Projekt mit dem Lieblingsmenschen und Musiker Julian Schließmeyer ist das Artwork für „DIE WERFT“. Es galt eine eigene Formensprache zu entwickeln die die Musik komplementiert und Welten baut. Aus Tusche und Motoröl, Werkzeugen und Neonfarben. Denn schließlich gilt: Alles ist die Werft.
werft_flyer_fotos2werft_flyer_fotos3diewerft_978Und weil man manchmal Dinge auf den Kopf stellen muss um ihren Inhalt zu erkennen, hier eine kleine Gif.
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Vom Anfang und dem Zauber

Hey 2016, das ging aber schnell. Gerade habe ich noch von Euphorie auf Augenhöhe geschwärmt und schon bist du vorbeigezogen. Hast mir Ausstellungen gebracht, neue Bücher, viel Musik, so manche Herausforderung und so manchen Zweifel an der Menschheit aber auch Freude, Freunde und hach, welch schöne Bilder. Also auf den Anfang und den Zauber, auf den Aufbruch und die Reise. Das Leben ruft 2017.

Farbenblinder Herbst

anemonekloos_jaegerin_978_6Noch vor ein paar Jahren habe ich mich liebend gerne an plakativen schwarz/weiß Illustrationen festgehalten. Ich muss gestehen ich mag sie auch heute noch aber mittlerweile habe ich auch meine Faszination für Farben entdeckt. Sie fordern heraus und gehen nur all zu gerne schief und dennoch zaubern sie die schönsten Atmosphären und erzählen von warmem moosgrün und lichtdurchfluteten Wäldern hin zu dunklen, menschlichen Abgründen.
Ja, ich liebe Jahreszeiten, Wald und Wandel. Welch eine Freude alles in einer Magazinserie vereinen zu dürfen, denn auch 2015 durfte meine Wildtier-Magazin-Serie weiter gehen. In abgewandelter Form zwar, diesmal galt es Kurzkrimis zu illustrieren aber wie gewohnt fest im Wald verankert. Und welch Ironie – spielt alles mit der Krux der Farbenblindheit.
Also dann mörderische, farbenblinde Heimtücke – willkommen in den allerschönsten Farben des Waldes.

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Live Painting

anemonekloos_tales_konzert_978Für gewöhnlich entstehen meine Bilder zwar immer anders, mal auf Papier, am Rechner, auf Leinwänden oder als Collage aber immer im stillen, für mich allein. Nach der ein oder anderen Abstimmungsrunde mit dem Kunden gehen die Illustrationen auch schon raus in die Welt und steht für sich allein. Losgelöst von mir und das mag ich sehr. Denn es geht um die Bilder selbst, weniger um mich.
Dieses Jahr hingegen durfte ich des Öfteren auch live zeichnen. Für Euch, mit Euch, im Austausch und verbunden mit einer Lesung die ich mit Bildern begleiten durfte. Und Ende September geht es sogar noch einen Schritt weiter. Denn die wunderbaren Herzensmenschen, Träumer und Liedermacher CousCous kommen nach Leipzig und singen und lesen aus Ihrem neuen Album und gleichnamigen Roman „Tales“ und ich begleite sie mit Bildern. Wir mischen, verweben und verwandeln die Bühne in einen bunten Austausch aus Konzert, Lesung und Live Painting.
Mehr Infos zum Projekt und der Geschichte dahinter gibt es hier und hier. Auf Facebook und Tickets findet Ihr bei culton oder an der Abendkasse.

Bilderbuch: Im Land der Wolken

anemonekloos_imlandderwolken_5_978anemonekloos_imlandderwolken_10_978Gerade sehe ich überall in diesen verrückt bunten und unberechenbaren Wolken Tiere, Buchstaben und Ideen. Es wird also höchste Zeit Euch von „Im Land der Wolken“ zu erzählen. Mein erstes Bilderbuch, zusammen mit der Autorin Alexandra Helmig im wunderbaren mixtvision Verlag erschienen, ist ein bunt wirbelndes geworden. Denn die Welt steckt voller Ideen und Möglichkeiten die in farbenfrohen Wolken vorbei rauschen. Niemand möchte sie verpassen. Also springt man von Wolke zu Wolke, sammelt sie in Einmachgläsern und trägt zusammen was man finden kann. Oder aber man träumt vor sich hin, beobachtet nur und wird für merkwürdig gehalten. Bis jemand kommt der versteht wie abenteuerlich das Nichtstun sein kann – wenn man nicht mehr allein ist.
Und wie bunt plötzlich die Stille wird.
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anemonekloos_imlandderwolken_11_978Und weil Freude am schönsten geteilt ist, verlose ich ein signiertes Exemplar von „Im Land der Wolken“. Schreibt mir einfach bis zum 23.06.2016 eine Nachricht, Kommentiert hier oder schaut bei facebook vorbei. Ich freu mich drauf und drücke fleißig die Daumen.

 

Ausstellung AIM – Urban Art

Lasst Euch von uns in Dreiecke verwickeln, in Neonfarben und Pixel. Denn es ist höchste Zeit mal wieder, zusammen mit AIM, die Pinsel und Farbdosen zu schwingen. Am Mittwoch den 25.05.16 um 19 Uhr wird eröffnet und gefeiert in der Galerie Hier+Jetzt im Tapetenwerk, Lütznerstraße 91 in Leipzig. Es geht um’s schweben, mitten drin sein oder daneben stehen, um’s ankämpfen oder ankommen. Um die Wege und die Herzen. Spiritreality urban illustration eben oder einfach nur AIM.
AIM_Ausstellung_anemoneAIM_Ausstellung_detailAIM_Ausstellung_haendeAIM_Ausstellung_hameauAIM_Ausstellung_MuAIM_Ausstellung_anemone_haendeUns so langsam sehe ich schon aus wie meine Bilder. Kommt vorbei zum Herzensweg – wir freuen uns auf Euch. https://www.facebook.com/events/950670668387715/

Frühlings erwachen

anemonekloos_kwerformat_fruehlings_erwachen_978Es gibt Neues vom Herrn Dachs und passende Festivalplakate fürs neue Jahr oben drauf. Keine Dachsmaskerade mehr, wir spielen jetzt ganz offen. Meister Grimbart ist angekommen in den Köpfen, Herzen, auf dem Papier und den Floors. Und „der ganze Hain erstrahlt im Glanz, denn Meister Grimbart lädt zum Tanz“.

TALES und die Geschichte von dem Jungen mit den Schmetterlingen im Bauch

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Als ich den beiden sympathischen Träumern und Musikmachern von CousCous, Tine Schulz und Moritz T. Eßinger, dass erste mal begegnet bin, war da nur diese kleine Idee ein Musikalbum mit einer Geschichte in Buchform zu verbinden. Doch der Funke der Begeisterung ist sofort übergesprungen und jetzt, Monate, schlaflose Nächte, Crowdfunding Aktionen, Videodrehs, Fototermine, Abstimmungsrunden und wunde Finger später ist dieses wahnwitzige Projekt fertig geworden. Und es ist sooo viel größer, vielschichtiger und mitreißender geworden als ich es mir je hätte ausmalen können.
Es beeindruckt mich immer noch wie viele verschiedene Menschen an diese Idee geglaubt und daran gearbeitet haben mit solch einem Feuer und einer wilden Begeisterung. Ein über-sich-hinaus-wachsen-Gefühl. Aber seht selbst.

Wer sich selbst von dem Funken, der wunderbar vielschichtigen Musik und den sa­gen­um­wo­ben Entertainerqualitäten von CousCous bestechen lassen möchte – Tales geht auf Tour! Schaut mal hier vorbei für Termine und Tickets.

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Wildschweinnacht und Magazine

anemonekloos_wildschweinnacht_978Die Wildschweinnacht ist das letzte Kapitel meiner Wildtier-Magazin-Serie. Und ich glaube es ist mein Lieblingsbild. Klar, ich bin ein bisschen spät dran damit. Jetzt wo die Vögel schon den Frühling rufen, erzähle ich von dunklen, eisigen Winternächten. Mit eiskristall-klirrender Kälte und leuchtendem Nebel. Ist weiß und dunkelblau nicht eine wunderbare Kombination? Und so ganz nebenbei, die passenden Fingernägel waren nur Zufall. Ehrlich! Jetzt liebes Grün, bist du an der Reihe!
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Götterfunken, Wimpernschlag und ein neues Jahr

Ich bin furchtloser geworden, also liebes neues Jahr – gib alles! Das habe ich letztes Jahr geschrieben und ich muss sagen, hach 2015, du warst so nett zu mir. Dankeschön. Ich stand über den Wolken und wochenlang darin. Weniger Höhen und Tiefen. Mehr sonniges dazwischen.
Und ja 2016 wenn du schon so beginnst – wirst du grandios verlaufen. Mit Freunden und Musik, tanzend auf Dächern in Augenhöhe mit dem Feuerwerk und überraschender Euphorie. Du hast mir gefehlt.
„Also geh, spute dich, zeichne, zeichne gut, zeichne dich aus!“

Adventsverlosung – LUA

anemonekloos_advent-gewinnspiel_978Zwischen Plätzchen, Lebkuchen und Kerzenschein eine kleine Adventsaufmerksamkeit für Euch. Ich verlose ein signiertes „Lua und die Zaubermurmel“ Exemplar. Mitmachen darf jeder, einfach hier kommentieren, mir eine Nachricht schreiben oder auf der Facebookseite vorbei schauen. Mit ein bisschen Glück lose ich am Mittwoch Euch aus. Viel Glück und zur Sicherheit drücke ich gleich beide Daumen.

 

Maskenball und Veränderung

anemonekloos_hasedankfestEs gibt Jahreszeiten die gehen sanft ineinander über und es gibt Jahreszeiten des Aufbruchs, Abbruchs und des Beginns. Man fängt neu an, wächselt Städte, räumt aus und ein, verlässt, verliebt und wächst. Also liebstes weißes Kaninchen, ich bin immer noch ein großer Freund von dir aber es wird Zeit Abschied zu nehmen. Auf zum Hasedankfest mit Dachsmaskerade und wehenden Fahnen. Farewell und Hallo neue Helden.

Kinderbuchillustration – Lua und die Zaubermurmel

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Lua ist vaterseelenallein seit das Herz ihres Vaters aufgehört hat zu schlagen. Wut, ein bisschen Magie und eine Zaubermurmel führen sie in eine fantastische Zirkuswelt. Ob sie ihren Vater wohl zurück zaubern kann und wie geht man überhaupt um mit Trauer und gleichzeitig so viel Mut im Herzen? anemonekloos_innenillustration_lua_02_grau_978Für diesen Auftrag war ich sofort Feuer und Flamme. Lua sprudelte nur so aus meinem Bleistift heraus und in ihrem Kopf voller Magie im Alltäglichen – möchte ich nur zu gerne leben. Alexandra Helmig erzählt wunderbar poetisch von Leichtigkeit und Schwere, von tanzenden Regentropfen und ängstlichen Schneeflocken, von Erwachsenen mit Kartoffeln auf den Augen und von Magiern die das Zaubern verlernt haben. In Zusammenarbeit mit dem mixtvision Verlag ist es dann entstanden dieses zauberhafte Buch über Lua, Vadim und Mo, mit Abenteuercover und charmant, filigranen Bleistiftzeichnungen im Innenteil. anemonekloos_innenillustration_lua_03_grau_978anemonekloos_innenillustration_lua_06_grau_978anemonekloos_lua_innenseitenfoto_978_3anemonekloos_lua_innenseitenfoto_1_978Diesen Sonntag (11.10.15) findet im Salon der Karl-Marx Buchhandlung in Berlin, die Buchpremiere von „Lua und die Zaubermurmel“ statt. (für Kinder zw. 6-11 J.) Alexandra Helmig liest aus dem Kinderroman vor und auch ich werde da sein. Also liebe Berliner, kommt gerne vorbei. Ich freu‘ mich.

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Ach Prokrastination…

anemonekloos_Schreibtischsonnenschein_8_978anemonekloos_prokrastination_2_978Ach Prokrastination was hast du mir je gutes gebracht?

Manchmal gibt es diese Projekte die so ganz von selbst funktionieren. Schon der aller erste Strich sitzt und der Auftrag fließt nur so dahin. Solche Aufträge machen fürchterlich viel Spaß, sie zeichnen sich quasi von selbst. Man freut sich jeden Morgen darauf weiter zu machen, ja man freut sich sogar auf das Hörbuch dem man nebenher lauscht. Sisi war zum Beispiel so ein Projekt.

anemonekloos_prokrastination_3_978regenbogenanemonekloos_prokrastination_1_978Jahaaa und dann gibt es da diese widerspenstigen Bilder, die einfach nicht so wollen wie man selbst. Man kämpft, quält, verzweifelt und klar, dann macht man das einzig richtige, man checkt zum hundertsten Mal seine Mails, backt Kuchen, fährt zum See, muss Einkäufe erledigen, macht Bilder von Regenbögen, kocht verrückte Dinge, näht seine Röcke um und schneidet sich die Haare kurz. Überhaupt macht man die irrwitzigsten Dinge, wenn man eigentlich etwas völlig anderes tun sollte und die Deadline bedrohlich näher rückt. Wann hat man schließlich sonst schon Zeit dafür?

Ach Prokrastination was hast du mir je gutes gebracht außer Kuchen, einen vollen Kühlschrank, neue Blogeinträge und Bauchmuskeln?

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Unsichtbare Jungwölfe und Magazine

anemonekloos_halali_wolf_2_978Wie versprochen, hier nun also Teil 2 der Wildtierserie. Ein, ich muss gestehen, nun doch nicht mehr ganz so unsichtbarer, Jungwolf. In den Farben heißer Sommertage. Die nächste Illustration führt dann in den Herbst und zu Wildschweinen. Ich freu mich schon.

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{kwerfo:rmat} Festival – Streetart, Flyer und Plakate

anemonekloos_kwerformat_plakat_1_978Wenn sich die Gelegenheit bietet, immer, ja wirklich immer dem weißen Kaninchen folgen! Diesen Samstag war es wieder soweit und das weiße Kaninchen lud zum tanzen im Hasenbau nach Oberhausen zum {kwerfo:rmat} Clubfestival ein. „Zeit spielt keine Rolle, Orientierung ist zwecklos, Trägheit wird zu Ekstase. Alles stellt sich kwer.“ ♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫

3_Plakate_978anemonekloos_kwerformat_plakat_2_978anemonekloos_3_flyer_978Ja, manchmal gibt es diese Aufträge die man nicht ablehnen kann, auch wenn jegliche Zeit fehlt und nun habe ich schon die dritte Plakat- und Flyerserie für {kwerfo:rmat} erstellt und es macht immer noch wahnsinnig viel Spaß. Es steckt auch ein richtig tolles Projekt dahinter. Im Raum Duisburg schließen immer mehr Kultureinrichtungen und ein Spießertum macht sich breit, aber eine Horde junger Menschen stellt sich kwer und formiert sich zum Clubfestival {kwerfo:rmat}. Baut bunte Floors, schmeißt Musik an und tanzt dem entgegen. Das alles gänzlich ohne Profitgedanken sondern für die Leute, für die Gegend und klar, für Spaß.

Auch ich habe schon mitgetanzt und im-dunkeln-leuchtende-Streetart beigefügt. Ein hübsches Beweisvideo gibt es auch! Auf tanzende Farben, wilde Musik und darauf, Dinge einfach selbst zu verändern!

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[vimeo 129634696 w=500 h=281]

[kwerfo:rmat] – Promo Video from kwerfo:rmat on Vimeo.

Das Jahr der Ziege

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Vor einem Jahr durfte ich das erste mal für das Konfuzius Institut Magazin illustrieren. Damals war es die aller erste Ausgabe, dieses Jahr dann die Neujahrsausgabe. Folgeaufträge sind toll, vor allem wenn es sich, welch Ironie, immer um einen Neubeginn dreht. 2015 ist das Jahr der Ziege oder eben das Jahr des Schafes, denn „Yáng“ kann für beide Tiere stehen. Die Bedeutung ist jedoch eine gänzlich andere, so ist das Schaf pflichtbewusst, vorbildlich, harmonisch aber auch kreativ- und antriebslos die Ziege hingegen verspricht reiche Ernten und Wohlstand.
In dem Sinne wird auch im Konfuzius Magazin das Jahr der Ziege gefeiert. Mit wilden Illustrationen, Chinaböllern und tanzenden Löwen, versteckten Ziegen und alles in rot/gold gehalten – den Neujahresfarben. In China selbst wird das Frühlingsfest traditionell mit der ganzen Familie gefeiert, mit roten Umschlägen, Spruchbändern und Lampinions, keinesfalls mit neuen Schuhen oder geschnittenen Haaren dafür aber mit großem Feuerwerk und klar, den tanzenden Löwen die eigentlich aussehen wie Drachen ;-). Wer noch mehr erfahren möchte, der kann das Magazin gerne online durchblättern oder holt sich die gedruckte Ausgabe im Institut seiner Stadt.
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Magazine und grinsende Rehböcke

anemonekloos_halali_mai_1_978anemonekloos_halali_mai_2_978Ich arbeite gerade unermüdlich an Kinderbüchern. Meinen Schreibtisch habe ich sogar schon zur Kinderbuchmanufaktur erklärt aber ganz nebenbei trudeln meine Magazinbelegexemplare ein. Wie wunderbar. Darf ich vorstellen: der grinsender Rehbock.
anemonekloos_grinsender_rehbock_entwuerfe_978Da es sich um eine Serie handelt, werden im laufe des Jahres noch weiter Wildtiere folgen. Als nächstes ein unsichtbarer Wolf und bis dahin zeige ich einfach ein paar hämische Rehentwürfe.
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Tales von CousCous oder die Geschichte des Jungen mit den Schmetterlingen im Bauch

anemonekloos_tales_makingof_1anemonekloos_tales_makingof_7anemonekloos_tales1_978Gerade ist das Crowdfunding Projekt „Julie geht ins Museum“ geglückt, schon folgt direkt das nächste ambitionierte und fantastische Projekt. Diesmal von der Band CousCous aus Dresden, die ihren Fans im zweiten Album viel mehr als ein kleines Booklet mit Texten präsentieren möchten, sondern ein Buch mit einer zauberhaften Geschichte. Wie sieht eine Welt aus in der es keine Gefühle mehr gibt? Vermutlich lernt man Gefühle dann wie Mathematik in der Schule, aber nicht das echte fühlen, sondern viel mehr wie man sich bei Wut, Schmerz oder Freude zu verhalten hat. Und was wenn man manchmal seine Gefühle einfach nicht zurück halten kann und sie heraus purzeln wie bei dem Mädchen mit dem Herz auf der Zunge oder dem Jungen mit den Schmetterlingen im Bauch?
anemonekloos_tales2_978anemonekloos_tales3_978 Letzten Herbst durfte ich die beiden Musiker Tine Schulz, Moritz Eßlinger und ihre Idee kennenlernen. Mittlerweile ist schon ein sehr charmantes Video, mit einem kleinen Gastauftritt von mir, entstanden und auch schon einige der Protagonisten wurden zum Leben erweckt. Auch die Crowdfunding Kampagne „Tales“ läuft zu Recht schon sehr erfolgreich. Wer neugierig geworden ist und Lust hat einzutauchen in eine schöne Geschichte und noch schönere Musik:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Db3SsRabYv8]

Sisi

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Kann man die Geschichte von Elisabeth Herzogin in Bayern, Kaiserin von Österreich und Apostolische Königin von Ungarn auch ganz ohne Kitsch erzählen? Das Leben einer Reisenden, vielleicht einer Getriebenen aber auf alle Fälle einem Freigeist im goldenen Käfig. Die sich, ganz in der Manier einer Reisenden, sogar ein Anker-Tattoo stechen lies. Das Symbol der Hoffnung und auch das der Seefahrer.

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Eine realistisch erzählte Geschichte auf Augenhöhe für Kinder. Mit jungen, frischen Bildern, in der die Realität Stück für Stück von der Fantasie ersetzt wird. Was genau macht man aber, wenn man solch ein Buch nicht finden kann? Klar, man schreibt es einfach selbst. Das dachte sich auch Nora Rath-Hodann und gründet kurzerhand den Verlag „Julie geht ins Museum“ der Kinderliteratur über die Geschichte von Österreich und Wien heraus bringt. Auch Julie gibt es wirklich und sie führt voller Neugier und Begeisterung durch die Bücher. Wer sich mitreißen lassen kann von Menschen und Projekten die mutig, ganz neue Wege gehen oder einfach alle riesengroßen und kleinen Sisi Fans können sich vorab schon ihr Exemplar auf wemakeit einer österreichischen Crowdfunding Website sichern.

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anemonekloos_julie_entstehung_6_978anemonekloos_Julie_geht_ins_Museum_978e[youtube https://www.youtube.com/watch?v=sILj2yXl_fg]

Ausstellung Märchenwald

ausstellung_maerchenwald_978 KopieWuhuu es ist Frühling und somit wird es zeit für eine neue Ausstellung. Für Spontane und Neugierige für Freunde und Abenteurer und na klar, für Helden und Bösewichte. Diesmal läd die Universitätsklinik Leipzig in meinen Märchenwald ein. Ich freue mich!

anemonekloos_ausstellung_maerchenwald_flyer1_978anemonekloos_ausstellung_maerchenwald_flyer2_978anemonekloos_märchenwald_plakat_978Vernissage: 26.03.15 17.00 /Universitätsklinikum Leipzig / Haus 6 Frauen- und Kindermedizin und Kindernotfallaufnahme / in den Räumen der Kinderradiologie / Liebigstraße 20a / 04103 Leipzig.

Im Gebäude 6 einfach den lila Lurchen auf dem Boden folgen klappt garantiert. Und wer noch mehr wissen möchte: Maerchenwald <– hier geht es zum Flyer.

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zurückblicken und vorausschauen – mein 2014

Oh 2014, ich hatte noch nie so ein aufregenderes Jahr. Glück, Erschöpfung und Euphorie waren noch nie so dicht beieinander. Aufwühlend und voller Erkenntnisse war mein Jahr und irgendwo dazwischen bin ich gewachsen.
Liebes neues Jahr – gib alles!

Mein Dank an all die grandiosen Menschen denen ich begegnet bin, den Interviewern, den Illustratoren und Künstler, den Neugierigen, den Ausstellungsbesuchern, den Musikern und den neuen und alten Freunden! Und danke an die tollen Projekte an denen ich teilhaben durfte.

We are AIM

anemonekloos_naeherin1_978anemonekloos_naeherin8_978anemonekloos_naeherin4_978Gemalt habe ich auf der IBUg natürlich auch. Ganz allein war ich allerdings nicht, sondern als 1/3 von AIM. Ich bin gespannt darauf was die Zeit so für AIM mit sich bringt. Meine Finger jedenfalls kribbeln schon beim Gedanken an neue Wände.
anemonekloos_naeherin2_978anemonekloos_naeherin9_978anemonekloos_naeherin3_978anemonekloos_naeherin7_978„Die Näherin“ ist unser Gemeinschaftsprojekt. Jeder hatte aber auch den Freiraum seine ganz individuellen Bilder zu verwirklichen. So ist eine ganz bunte AIM Gallery entstanden und ich muss bestimmt nicht erwähnen welches mein Werk ist oder? Auf der IBUg – Stoff und Leder kamen wir mit einer recht genauen und systemkritischen Vorstellung unseres Werkes an. Wie das aber so ist, hat die Wand unsere Vorstellungen komplett über den Haufen geworden. Gefunden haben wir nämlich dieses wunderschöne, lichtdurchflutete Treppenhaus und kurzerhand wurde aus dem ursprünglichen Bild eine Faden spinnende, nähende Gottheit. So spinnt Sie in aller Ruhe ihre Geschichte aus Popkultur und Spiritualität. Ihre Fäden laufen dabei durch das gesamte Gebäude und Farben, Elemente, Dreiecke und Symbole finden sich auf dem ganzen Gelände und sogar in anderen Bildern wieder.

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Fabelwesen, Tee und Konfuzius

anemonekloos_konfuzius_magazin_illustration2Das Konfuzius Institut in Leipzig hat dieses Jahr die erste Ausgabe des deutsch-chinesischen Konfuzius Magazins heraus gebracht. In ungewöhnlichem Layout, Bildgewaltig und mit Illustrationen von mir kommt es daher. Und es gefällt mir ganz ausgezeichnet. Nicht nur ist es wirklich hübsch anzusehen, es ist auch sehr informativ.

„Lieber drei Tage ohne Essen als einen Tag ohne Tee.“

Welch großen Stellenwert Tee einnimmt, lässt sich vielleicht noch erahnen aber dass Chinesen im Durchschnitt lediglich 200 Gramm Schokolade pro Person pro Jahr essen und Deutsche im Gegenzug 9,8 Kilogramm ist wohl eher unbekannt. Wer neugierig geworden ist, der findet am Ende noch ein paar mehr Zahlen und Fakten oder holt sich einfach ein kostenloses Exemplar des Magazins im Konfuzius Institut in seiner Stadt ab. Und während man selbst noch in der druckfrischen, ersten Ausgabe blättert, feilt das entspannt, sympathische KI Team schon eifrig am zweiten Heft.

 

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anemonekloos_teekultur_magazin_978anemonekloos_esskultur_magazin_978anemonekloos_quilin_magazin_978Neben jeder Menge Essen und Teegeschirr durfte ich auch meine eigene Version eines Qillins erfinden. Dabei handelt es sich um ein Fabel- und Glückswesen. Ein chinesisches Einhorn sozusagen nur mit zwei Hörnern und einem Drachenkopf, einem geschuppten Löwenkörper und nicht zu vergessen dem Bart eines Karpfen. Klingt nach Zeichenspaß? War es auch!

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anemonekloos_infografik_essen_978Alle Informationen sind dem Konfuzius Institut Magazin entnommen. Datenrecherche: NIMIRUM.

kopfchaos in Dresden

anemonekloos_ausstellung_kopfchaos_dresden_vorbereitung2_978anemonekloos_ausstellung_kopfchaos_dresden_vorbereitung1_978anemonekloos_ausstellung_kopfchaos_dresden_vorbereitung4_978Meine „kopfchaos“ Ausstellung hängt nun in Dresden. Die Vernissage am 02.04 war voller bunter Bilder, Musik von der großartigen Susann Großmann, vielen netten Menschen und interessanten Gesprächen. Danke an alle die da waren. Schön war’s.

anemonekloos_ausstellung_kopfchaos_dresden_vorbereitung6_978anemonekloos_ausstellung_kopfchaos_dresden_vernissage3_978anemonekloos_ausstellung_kopfchaos_dresden_vernissage_978anemonekloos_ausstellung_kopfchaos_dresden_vernissage2_978anemonekloos_ausstellung_kopfchaos_dresden_vernissage4_978

„kopfchaos“ Ausstellung jetzt in Dresden

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Auf facebook habe ich es schon verraten. Meine „kopfchaos“ Ausstellung wandert weiter von Leipzig nach Dresden in die Räume von KREACON. Am 02.04 heißt es wieder Frühlingsausstellung bei KREACON mit einer Vernissage unter dem Motto: KOPFCHAOS magisch, fantastisch, einzigartig – Collagen aus Tusche und Tinte. Neben meinen Bildern gibt es auch Musik von der charmanten und talentierten Leipziger Musikerin Susann Großmann. Wer Lust hat oder einen Grund braucht mal wieder Dresden zu besuchen, sei herzlichst Eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten hier oder bei mir.

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verlebte Lieblingsschuhe

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anemonekloos_schuhe_aquarell_illustrationVerlebte Lieblingsschuhe – ja das sind sie. Grundsätzlich bin ich kein Schuhnarr, ich führe da eher eine Zweckgemeinschaft aber ich zeichne Schuhe liebend gern. Besonders großartig finde ich klassische Männerschuhe. Daher habe ich beschlossen eine Serie daraus zu machen. Ganz frei, mit Flecken, Kanten, verrissen und geflickt. Verlebte und geliebte Schuhe die mit uns Welten entdecken. Und ich werde natürlich ein paar Männerschuhe dazwischen mogeln.
Auch schön – vor kurzem habe ich das Fanzines mit dem treffenden Namen „All to nah“ des Altonaer Fußball-Clubs zugeschickt bekommen. Darin ist mein Comic „Ist doch nur Fußball!“ erschienen. Neben der Geschichte einer jungen Spielerin des AFC die hervorragend zum Gefühl des Comics passt. In dem Sinne, ist sehr schön geworden – vielen lieben Dank Jan Stöver für mein Exemplar – und Grüße nach Hamburg.

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Aus Musik werden Bilder

anemonekloos_metanorpos4_978anemonekloos_metanorpos5_978anemonekloos_metanorpos3_978Metanorpos ist ein Fantasiebegriff für den Moment zwischen Stille und Metamorphose. Wenn alles in der Schwebe ist, man sich neu erfindet und alles sich verändert. Das Stadium der Entwicklung die vielleicht sogar nie endet. Metanorpos ist auch der Titel des Debüalbums der Leipziger Sängerin Missilia. Es ist ein lebensbejahendes, nachdenkliches und poetisches Album. Und ich durfte die Musik in Bilder umwandeln. Gerade wurde auch die erste Singelauskopplung mit zauberhaftem Video veröffentlicht.
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[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=KYtxDKMFZc4&w=560&h=315]

Bilder stammen von Jennifer Ressel. Nachbearbeitung, Design und Kalligrafie sind von mir. Das gesamte Layout zeige ich, sobald mein Belegexemplar eintrifft.

zurückblicken und vorausschauend

2013 war spannend, bewegend, neu, überfordernd und großartig gleichermaßen. Vor allem aber abwechslungsreich. Es gab viel zu feiern und viele erste Male. Meine erste Ausstellung in Leipzig zum Beispiel. Ich habe mich durch Adobe Illustrator gekämpft, gewonnen und gewöhnt, zwei Debüalben für junge Musikerinnen gestaltet, Logos und Comics gezeichnet, an einem Kinderbuch und einer Graphic Novel gearbeitet, am Webauftritt einiger Unternehmen mitgeplant und gestaltet. Und Ende Oktober war es dann soweit, mein erstes Jahr als Unternehmerin ging zu Ende und mein zweites beginnt gerade. Jetzt schneide ich imaginäre rote Bänder durch und freue mich auf Neues.

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Metamorphose

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Zum Ende des Jahres arbeite ich an vielen unterschiedlichen Projekten gleichzeitig. So zum Beispiel diese beiden Grafikdesign Aufräge. Sie könnten differenzierter gar nicht sein und doch teilen sie das selbe Thema. Metamorphose. Vom umgestalten, neu erfinden, probieren, verwerfen und fliegen lernen. Und weil das alles so schön zum Jahres- und Wochenende passt, zeige ich ein paar Impressionen meines Arbeitstages.

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Von verstaubten Geschichten am Rande und alternden Protagonisten

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Wer es geschafft hat so weit hinunter zu scrollen entdeckt bei den Anfängen dieses Blogs einen Eintrag über das Comicmagazin Strichnin und meinen Beitrag Freiheit. Für Neugierige hier entlang. Nun wurde ich gefragt ob ich nicht eine kleine Zeichnung für die neuste Strichnin Ausgabe anfertigen möchte. Allzu viel möchte ich noch nicht verraten über das Wieso und Warum, nur so viel: Es hat unendlich viel Spaß gemacht meinen, manisch nach Freiheit strebenden, Protagonisten heraus zu kramen und ihn einfach mal, wie uns alle, ein Paar Jahre altern zu lassen.
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In dem Zusammenhang habe ich auch meine alten Skizzen entstaubt und spannende nie verwendete Szenen entdeckt. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit von den verlorenen kleinen Geschichten am Rande zu berichten. Es gab Ehefrauen und sogar Kinder, einen Betrug, wirre Wendungen und viele Schlösser.

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Fußball – Comic des Jahres

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Die Akademie für Fußballkultur suchte in über 100 Bewerbungen nach dem Fußball – Comic des Jahres und ich bin unter den besten 10 gelandet. Juhuu. Ich weiß es schon ein bisschen länger und weil gestern ein Stapel Comiczeitschriften bei mir eingetroffen ist, ist es an der Zeit es in die Welt hinaus zu tragen. Ich freue mich sehr. Gefeiert wird mit grünen Farbklecksen und wirbelnden Emotionen aber seht selbst:

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Gewonnen hat übrigens „Niemandsland“ von Ralf Marczinczik. Herzlichen Glückwunsch.

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Zurück aus Frankfurt

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Für gewöhnlich liest man immer: „Rucksack ist gepackt, Visitenkarten verstaut und auf geht es nach…“, ich drehe das ganze mal um: Mein Rucksack ist ausgepackt, meine Postkarten verteilt und ich bin zurück von der Frankfurter Buchmesse. Ich freue mich über den Stapel neuer Visitenkarten die von interessanten Gesprächen und neuen Kontakten zeugen. Es war großartig. Jetzt stürtze ich mich in die Arbeit. Yäi!
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Die Bilder aus meinem Skizzenbuch zeigen die tolle Aussicht aus einem Frankfurter Fenster. Eine skurrile Mischung aus historischen Gebäuden, dunklen Wolken, Flugzeugen und Leuchtreklame. Nebenbei habe ich gelernt, dass in einem Dorm gesiezt zu werden, viel über einen aussagt. Ich fühle mich dabei wie eine verrückte, alte Katzenlady. Ungefähr so:
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Ausstellung: KOPFCHAOS

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Lassen Sie sich verzaubern von einem bunten Potpourri aus charmanten, absonderlichen und ausdrucksvollen Wesen. Werfen Sie Gewohnheiten über Bord und tauchen Sie ein in eine bunt wirbelnde Welt voller Farbkleckse. In Anemone Kloos‘ grandios virtuosen Bildern ist alles möglich. In surrealer Manier werden gewöhnliche Tiere zu Rockstars, Füchse tragen Anzüge, Bäume haben Augen und Elefanten stämmen ganze Städte.
Die 16 freien Illustrationen der Ausstellung „Kopfchaos“ sind eine Hommage an das Zauberhafte und Merkwürdige in uns allen. Sie erzählen subtile Geschichten von vergangenen Jahrzehnten, Einsamkeit und Zauber, aber auch von purer Lebensfreude und dem Wunsch, die Welt zu entdecken. Bunt gemischt, ungewöhnlich, ausdrucksstark und charaktervoll. Mit Ecken und Kanten, wilden Kreisen und geschwungenem Strich. Ehe man sich versieht, gibt man sich staunend dem Chaos hin.

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Meine Bilder hängen seit heute in der Walter Hofmann Bibliothek in der Leipziger Südvorstadt. Zwischen Büchern und tanzenden Lichtstrahlen. Mit vielen neuen und noch unveröffentlichten Illustrationen. Bis Ende Dezember unbedingt mal vorbei schauen und sich treiben lassen und dem wohlgeordneten Chaos hingeben. Wer noch etwas mehr über mich und die Ausstellung erfahren möchte, für den gibt es den Ausstellungstext.

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Illustratoren Organisation – Sedbook13

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Das Sedbook 13 der Illustratoren Organisation ist da – schön ist es geworden und ich bin dabei! Juhuu. Das Sedbook bietet einen schnellen Überblick über das große handwerkliche Können der Berufsverbands Mitglieder sowie ihre vielfältige Arbeitsweise und enorme Bandbreite an unterschiedlichen Stilen. Gedacht ist es für Werbeagenturen, Zeitungen, Zeitschriften, Verlage und Designbüros, zu sehen sein wird es ebenfalls auf der Buchmesse in Frankfurt und nächstes Jahr in Leipzig. Wer einen Blick auf das gesamte IO-Portfolio werfen möchte: www.illustratoren-organisation.de oder direkt auf mein Profil: Illustratoren Organisation – Portfolio

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