Kategorie: editorial

Welttag des Buches

Weil Bücher uns mitnehmen in fremde Geschichten und Gefühlen Worte geben.

Ein Hoch auf Bücher! 🎉📚🧡 Am internationalen Tag des Buches und auch sonst jeden Tag.

Mein Büchereiausweis, in der dritten Klasse, hat mein Leben grundlegend auf den Kopf gestellt. Von der Lager bauenden Anführerin, die am liebsten bei Wind auf Bäume klettert, habe ich plötzlich in Dystopien gelebt, Wale gejagt, bin als Käfer erwacht, habe Pakte mit dem Teufel geschlossen, mich vor Züge geworfen oder ins Glückspiel und wurde in magischen Schulen angenommen. Ich bin großer Fan surrealer Russen, denn sie verändern mein Denken. Und gerade lese ich, mal wieder, eine der größten Liebeserklärungen ans Buch – Die unendliche Geschichte.

Zeichne dich aus 2020!

In Retroperspektive war 2019 hervorragend anstrengend und unerwartet schön! Nunja okay, ich habe mir schließlich für 2019 gewünscht mehr zu sehen, mehr zu lesen und mehr zu lernen. Genau dies habe ich dann auch getan und es war gar nicht mal so einfach. Ich nenne es Wachstumsschmerz und der ist leider hart. Geht man daraus weiser, größer, gar mit Level up heraus? Unbedingt aber bis dahin – nervt’s halt.

Dann hat man die Bilder des Jahres vor Augen, die Projekte, die Lösungen und schon siehts ziemlich schön aus. Retroperspektive halt. Hat schon was für sich. 2020 ich freue mich auf’s mutig sein, auf den Wandel und das Umsetzen. Denn es steht ziemlich viel an, ein Film, ein Artikel und eine neue Website. Sehr viel ist aber auch noch völlig offen. Also neues Jahrzehnt, leg los, zeichne dich aus!

Geschenkbuch – Das Hohelied der Liebe

Ein Geschenkbuch über das Menschsein und die Liebe in all ihren Facetten.  Erschienen im HERDER Verlag im Frühjahr 2019. Der Text sowie die Bilder spielen mit Metaphern und Stimmungen. Sie erklären nicht sondern erfühlen. Öffnen Augen für das Verborgene und doch so Vertraute.

Im Nachwort heißt es: „Das Hohelied der Liebe zählt zu den schönsten Liebesdichtungen der Weltliteratur. Der Dialog der beiden liebenden beschreibt das Menschsein in all seinen Dimensionen.“

Habt Ihr Lust auf das Buch bekommen oder wollt es gerne weiterverschenken?

Ich verlose drei Exemplare! Kommentiert oder kontaktiert mich einfach und lasst es mich wissen, bis Sonntag den 28. Juli, 20 Uhr. Schreibt mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular, eine Mail, kommentiert unter diesem Beitrag, bei facebook oder instagram.

Gala Éluard

Gala Éluard, Muse der Surrealisten und große Liebe Salvador Dalís. Sie reizt, verführt und ist emanzipiert weit vor ihrer Zeit. Eine Coverillustration für den HERDER Verlag, erschienen im Frühjahr 2019.

Eine Romanbiografie, von Katja Kulin, über diese spannende Frau und ein Projekt, welches ich sofort zugesagt habe, auch wenn ich eigentlich keinerlei Zeit dafür hatte. Ich war sofor überzeugt! Das Titelbild spielt frech mit den Symbolen Salvador Dalís. Gala ordnet sich diesen aber keineswegs unter sondern kokettiert lächelnd mit ihnen.

Mut zu mehr Exzentrik, Bärten und Charme.

Taschenbuch: Drei Zettel von Lilo

„Drei Zettel von Lilo“, weil kluge Sprüche braucht niemand, aber lustige Weisheiten können helfen.“ Mein erstes Taschenbuch. Schön ist es geworden, in Power-Pinkorange, gemacht für Erwachsene, geschrieben von der wunderbaren Lucie Marshall und elegant gesetzt von Claudia Steigleder, denn gute Typografie macht mich ganz sentimental

„Ist Jesus ein Luftfahrzeug?“

Erinnert sich noch jemand an meine Märchenschurken und die Frage ob Gretel eine Mörderin ist? 2018 wurde nun die Bibel und die Abenteuer von Jesus, Maria, Eva und Gott auf Hand, Fuß, Heiligenschein und Recht geprüft. Mit einem Augenzwinkern, versteht sich. Wie würden heutige Richter Gottes Gebote und die Geschichten der Bibel beurteilen wenn man sie wörtlich nimmt? Amüsant nachzulesen hier.

Jazz Jazz Jazz und Senf

„Very fresh, unique, diverse and fun. Qualities often missing in today’s jazz.“ (Axel Stinshoff, Jazz Thing)

Surreal, trippy, voller Spaß, fließend und mit einem Augenzwinkern, jung und mutig ist es geworden das Artwork zum Album „Senf“. Es spiegelt damit genau wieder wie sich die Musik, der beiden Köpfe hinter dem Kammerer OrKöster, Jakob Kammerer und Richard Köster, anfühlt. Und wenn man dann schon den „Albumtitel wählt, der eine Würzbeilage zum Subjekt erhebt.“ (Uli Lemke) dann muss man sich auch kopfüber hinein stürzen ins Wunderland und in die Musik. Man verstrickt sich tiefer, lernt die Protagonisten kennen, verwirbelt die Musik und Titel und entschwindet wieder ins weiße Nichts oder ins weiße Alles. Als wäre nie etwas gewesen. Danke Jungs und Mädchen, für den Mut und den Witz und allen voran für die Musik. Läuft immer wieder rauf und runter.

Eisblaues Zeitparadoxon.

Es gibt so viel zu erzählen von Projekten und neuen Bildern die ich bisher noch nicht gezeigt habe. Gerade zur Zeit der Buchmesse im Frühling (Heimspiel in Leipzig und Frühlingsferien in Bologna) dreht sich die Zeit immer noch viel schneller. Nicht dieses Jahr. Ich kann durchatmen, mir Zeit nehmen und hoffentlich auch endlich wieder mit den Blogeinträgen aufholen.
Mein eigenes kleines Zeitparadoxon ist die Wald-Krimi-Serie, denn sie straft mich nur zu gerne, zeitlich, lügen. Diesmal eine eiskalt, klirrende Welt ganz in blau. Paradoxerweise während ich dies tippe und von Wintermorgen erzähle arbeite ich schon am nächsten Kurzkrimi. Und wie sollte es anders sein ist der natürlich sonnenbeschienen und frühlingsverkündend. Seit ich direkt neben dem Wald lebe ist der Wandel noch viel mehr Teil von mir geworden. Und so verschwimmt blau zu grün.

 

Die Werft.

diewerft_programmheft_978Die Werft baut keine Schiffe. Die Werft baut Aussage!
Klar und ungefiltert, mutig und gerade heraus. Mischen, unangepasst sein, anecken, provozieren und mit Leichtigkeit spielen. Musik, Text und Bilder vermischen, verwandeln, verbinden. Mein zweites Projekt mit dem Lieblingsmenschen und Musiker Julian Schließmeyer ist das Artwork für „DIE WERFT“. Es galt eine eigene Formensprache zu entwickeln die die Musik komplementiert und Welten baut. Aus Tusche und Motoröl, Werkzeugen und Neonfarben. Denn schließlich gilt: Alles ist die Werft.
werft_flyer_fotos2werft_flyer_fotos3diewerft_978Und weil man manchmal Dinge auf den Kopf stellen muss um ihren Inhalt zu erkennen, hier eine kleine Gif.
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Vom Anfang und dem Zauber

Hey 2016, das ging aber schnell. Gerade habe ich noch von Euphorie auf Augenhöhe geschwärmt und schon bist du vorbeigezogen. Hast mir Ausstellungen gebracht, neue Bücher, viel Musik, so manche Herausforderung und so manchen Zweifel an der Menschheit aber auch Freude, Freunde und hach, welch schöne Bilder. Also auf den Anfang und den Zauber, auf den Aufbruch und die Reise. Das Leben ruft 2017.

Farbenblinder Herbst

anemonekloos_jaegerin_978_6Noch vor ein paar Jahren habe ich mich liebend gerne an plakativen schwarz/weiß Illustrationen festgehalten. Ich muss gestehen ich mag sie auch heute noch aber mittlerweile habe ich auch meine Faszination für Farben entdeckt. Sie fordern heraus und gehen nur all zu gerne schief und dennoch zaubern sie die schönsten Atmosphären und erzählen von warmem moosgrün und lichtdurchfluteten Wäldern hin zu dunklen, menschlichen Abgründen.
Ja, ich liebe Jahreszeiten, Wald und Wandel. Welch eine Freude alles in einer Magazinserie vereinen zu dürfen, denn auch 2015 durfte meine Wildtier-Magazin-Serie weiter gehen. In abgewandelter Form zwar, diesmal galt es Kurzkrimis zu illustrieren aber wie gewohnt fest im Wald verankert. Und welch Ironie – spielt alles mit der Krux der Farbenblindheit.
Also dann mörderische, farbenblinde Heimtücke – willkommen in den allerschönsten Farben des Waldes.

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Frühlings erwachen

anemonekloos_kwerformat_fruehlings_erwachen_978Es gibt Neues vom Herrn Dachs und passende Festivalplakate fürs neue Jahr oben drauf. Keine Dachsmaskerade mehr, wir spielen jetzt ganz offen. Meister Grimbart ist angekommen in den Köpfen, Herzen, auf dem Papier und den Floors. Und „der ganze Hain erstrahlt im Glanz, denn Meister Grimbart lädt zum Tanz“.

Wildschweinnacht und Magazine

anemonekloos_wildschweinnacht_978Die Wildschweinnacht ist das letzte Kapitel meiner Wildtier-Magazin-Serie. Und ich glaube es ist mein Lieblingsbild. Klar, ich bin ein bisschen spät dran damit. Jetzt wo die Vögel schon den Frühling rufen, erzähle ich von dunklen, eisigen Winternächten. Mit eiskristall-klirrender Kälte und leuchtendem Nebel. Ist weiß und dunkelblau nicht eine wunderbare Kombination? Und so ganz nebenbei, die passenden Fingernägel waren nur Zufall. Ehrlich! Jetzt liebes Grün, bist du an der Reihe!
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Kinderbuch: Sisi – erzählt für Kinder

anemonekloos_sisi_buch2_978Wuhuu – hier ist es nun also, das zweite illustrierte Kinderbuch von mir. „Sisi – erzählt für Kinder“ vom JGIM Verlag. Passend zur Adventszeit, denn Sisi ist genau dieses – ein Weihnachtskind geboren am 24.12.1837. „Weißt du, warum Sisi auf Fotografien und Gemälden immer jung aussieht, obwohl sie 60 Jahre alt wurde? Oder hast du schon davon gehört, dass sie eine der besten Reiterinnen ihrer Zeit und sogar tätowiert war? Die Lebensgeschichte der berühmten Sisi – historisch fundiert und kindgerecht erzählt.“
Wie schön dass ich Teil von diesem spannenden Buch werden durfte.
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anemonekloos_sisi_buch_5_978anemonekloos_sisi_buch_7_978Als kleine Besonderheit besticht das Buch neben Rätseln auch mit tollen Stickern zum verkleben, verschenken und einige sogar zum selbst ausmalen. Wer noch ganz kurzfristig ein Weihnachtsgeschenk oder Winterlektüre braucht, vielleicht hier.

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Magazine und Herbstrascheln

anemonekloos_herbst_wildschweine_978Schon ist meine Wildtierserie im Herbst angekommen. Fallende Blättern, goldrote Wärme, auftauchender Nebel und mit raschelnd, umtriebigen Frischlingen geht es schon bald auf den Winter zu. Ich freue mich schon auf neue Helden in eisblauer Kälte. Ja, ich bin da schnell zu begeistern. Liebe Jahreszeiten – ich mag euch alle!

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Maskenball und Veränderung

anemonekloos_hasedankfestEs gibt Jahreszeiten die gehen sanft ineinander über und es gibt Jahreszeiten des Aufbruchs, Abbruchs und des Beginns. Man fängt neu an, wächselt Städte, räumt aus und ein, verlässt, verliebt und wächst. Also liebstes weißes Kaninchen, ich bin immer noch ein großer Freund von dir aber es wird Zeit Abschied zu nehmen. Auf zum Hasedankfest mit Dachsmaskerade und wehenden Fahnen. Farewell und Hallo neue Helden.

Ach Prokrastination…

anemonekloos_Schreibtischsonnenschein_8_978anemonekloos_prokrastination_2_978Ach Prokrastination was hast du mir je gutes gebracht?

Manchmal gibt es diese Projekte die so ganz von selbst funktionieren. Schon der aller erste Strich sitzt und der Auftrag fließt nur so dahin. Solche Aufträge machen fürchterlich viel Spaß, sie zeichnen sich quasi von selbst. Man freut sich jeden Morgen darauf weiter zu machen, ja man freut sich sogar auf das Hörbuch dem man nebenher lauscht. Sisi war zum Beispiel so ein Projekt.

anemonekloos_prokrastination_3_978regenbogenanemonekloos_prokrastination_1_978Jahaaa und dann gibt es da diese widerspenstigen Bilder, die einfach nicht so wollen wie man selbst. Man kämpft, quält, verzweifelt und klar, dann macht man das einzig richtige, man checkt zum hundertsten Mal seine Mails, backt Kuchen, fährt zum See, muss Einkäufe erledigen, macht Bilder von Regenbögen, kocht verrückte Dinge, näht seine Röcke um und schneidet sich die Haare kurz. Überhaupt macht man die irrwitzigsten Dinge, wenn man eigentlich etwas völlig anderes tun sollte und die Deadline bedrohlich näher rückt. Wann hat man schließlich sonst schon Zeit dafür?

Ach Prokrastination was hast du mir je gutes gebracht außer Kuchen, einen vollen Kühlschrank, neue Blogeinträge und Bauchmuskeln?

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Unsichtbare Jungwölfe und Magazine

anemonekloos_halali_wolf_2_978Wie versprochen, hier nun also Teil 2 der Wildtierserie. Ein, ich muss gestehen, nun doch nicht mehr ganz so unsichtbarer, Jungwolf. In den Farben heißer Sommertage. Die nächste Illustration führt dann in den Herbst und zu Wildschweinen. Ich freu mich schon.

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Das Jahr der Ziege

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Vor einem Jahr durfte ich das erste mal für das Konfuzius Institut Magazin illustrieren. Damals war es die aller erste Ausgabe, dieses Jahr dann die Neujahrsausgabe. Folgeaufträge sind toll, vor allem wenn es sich, welch Ironie, immer um einen Neubeginn dreht. 2015 ist das Jahr der Ziege oder eben das Jahr des Schafes, denn „Yáng“ kann für beide Tiere stehen. Die Bedeutung ist jedoch eine gänzlich andere, so ist das Schaf pflichtbewusst, vorbildlich, harmonisch aber auch kreativ- und antriebslos die Ziege hingegen verspricht reiche Ernten und Wohlstand.
In dem Sinne wird auch im Konfuzius Magazin das Jahr der Ziege gefeiert. Mit wilden Illustrationen, Chinaböllern und tanzenden Löwen, versteckten Ziegen und alles in rot/gold gehalten – den Neujahresfarben. In China selbst wird das Frühlingsfest traditionell mit der ganzen Familie gefeiert, mit roten Umschlägen, Spruchbändern und Lampinions, keinesfalls mit neuen Schuhen oder geschnittenen Haaren dafür aber mit großem Feuerwerk und klar, den tanzenden Löwen die eigentlich aussehen wie Drachen ;-). Wer noch mehr erfahren möchte, der kann das Magazin gerne online durchblättern oder holt sich die gedruckte Ausgabe im Institut seiner Stadt.
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Magazine und grinsende Rehböcke

anemonekloos_halali_mai_1_978anemonekloos_halali_mai_2_978Ich arbeite gerade unermüdlich an Kinderbüchern. Meinen Schreibtisch habe ich sogar schon zur Kinderbuchmanufaktur erklärt aber ganz nebenbei trudeln meine Magazinbelegexemplare ein. Wie wunderbar. Darf ich vorstellen: der grinsender Rehbock.
anemonekloos_grinsender_rehbock_entwuerfe_978Da es sich um eine Serie handelt, werden im laufe des Jahres noch weiter Wildtiere folgen. Als nächstes ein unsichtbarer Wolf und bis dahin zeige ich einfach ein paar hämische Rehentwürfe.
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zurückblicken und vorausschauen – mein 2014

Oh 2014, ich hatte noch nie so ein aufregenderes Jahr. Glück, Erschöpfung und Euphorie waren noch nie so dicht beieinander. Aufwühlend und voller Erkenntnisse war mein Jahr und irgendwo dazwischen bin ich gewachsen.
Liebes neues Jahr – gib alles!

Mein Dank an all die grandiosen Menschen denen ich begegnet bin, den Interviewern, den Illustratoren und Künstler, den Neugierigen, den Ausstellungsbesuchern, den Musikern und den neuen und alten Freunden! Und danke an die tollen Projekte an denen ich teilhaben durfte.

We are AIM

anemonekloos_naeherin1_978anemonekloos_naeherin8_978anemonekloos_naeherin4_978Gemalt habe ich auf der IBUg natürlich auch. Ganz allein war ich allerdings nicht, sondern als 1/3 von AIM. Ich bin gespannt darauf was die Zeit so für AIM mit sich bringt. Meine Finger jedenfalls kribbeln schon beim Gedanken an neue Wände.
anemonekloos_naeherin2_978anemonekloos_naeherin9_978anemonekloos_naeherin3_978anemonekloos_naeherin7_978„Die Näherin“ ist unser Gemeinschaftsprojekt. Jeder hatte aber auch den Freiraum seine ganz individuellen Bilder zu verwirklichen. So ist eine ganz bunte AIM Gallery entstanden und ich muss bestimmt nicht erwähnen welches mein Werk ist oder? Auf der IBUg – Stoff und Leder kamen wir mit einer recht genauen und systemkritischen Vorstellung unseres Werkes an. Wie das aber so ist, hat die Wand unsere Vorstellungen komplett über den Haufen geworden. Gefunden haben wir nämlich dieses wunderschöne, lichtdurchflutete Treppenhaus und kurzerhand wurde aus dem ursprünglichen Bild eine Faden spinnende, nähende Gottheit. So spinnt Sie in aller Ruhe ihre Geschichte aus Popkultur und Spiritualität. Ihre Fäden laufen dabei durch das gesamte Gebäude und Farben, Elemente, Dreiecke und Symbole finden sich auf dem ganzen Gelände und sogar in anderen Bildern wieder.

anemonekloos_naeherin5_978anemonekloos_naeheri10_978anemonekloos_naeherin6_978dienaeherinanemonekloos_waldschrat2_978anemonekloos_waldschrat_978DSC_0747DSC_0759DSC_0253DSC_0707_978

 

Fabelwesen, Tee und Konfuzius

anemonekloos_konfuzius_magazin_illustration2Das Konfuzius Institut in Leipzig hat dieses Jahr die erste Ausgabe des deutsch-chinesischen Konfuzius Magazins heraus gebracht. In ungewöhnlichem Layout, Bildgewaltig und mit Illustrationen von mir kommt es daher. Und es gefällt mir ganz ausgezeichnet. Nicht nur ist es wirklich hübsch anzusehen, es ist auch sehr informativ.

„Lieber drei Tage ohne Essen als einen Tag ohne Tee.“

Welch großen Stellenwert Tee einnimmt, lässt sich vielleicht noch erahnen aber dass Chinesen im Durchschnitt lediglich 200 Gramm Schokolade pro Person pro Jahr essen und Deutsche im Gegenzug 9,8 Kilogramm ist wohl eher unbekannt. Wer neugierig geworden ist, der findet am Ende noch ein paar mehr Zahlen und Fakten oder holt sich einfach ein kostenloses Exemplar des Magazins im Konfuzius Institut in seiner Stadt ab. Und während man selbst noch in der druckfrischen, ersten Ausgabe blättert, feilt das entspannt, sympathische KI Team schon eifrig am zweiten Heft.

 

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anemonekloos_teekultur_magazin_978anemonekloos_esskultur_magazin_978anemonekloos_quilin_magazin_978Neben jeder Menge Essen und Teegeschirr durfte ich auch meine eigene Version eines Qillins erfinden. Dabei handelt es sich um ein Fabel- und Glückswesen. Ein chinesisches Einhorn sozusagen nur mit zwei Hörnern und einem Drachenkopf, einem geschuppten Löwenkörper und nicht zu vergessen dem Bart eines Karpfen. Klingt nach Zeichenspaß? War es auch!

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anemonekloos_infografik_essen_978Alle Informationen sind dem Konfuzius Institut Magazin entnommen. Datenrecherche: NIMIRUM.

so far so good oder mein 100. Beitrag

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Jetzt ist es tatsächlich sehr still geworden hier – aber ich melde mich zurück! Ausgerechnet wenn man viel zu erzählen hätte, fehlt schlicht die Zeit es auch wirklich zu tun. Aber nun: Hallo 100ster Beitrag und hallo Selbständigkeit – so far so great. Im Mai hat die Illustratoren Organisation ein Interview mit mir veröffentlicht. Über das Leben als Illustratorin, über Leipzig und meinen Arbeitsaltag. Selbständigkeit fordert einen immerzu aber dennoch bleibe ich dabei – ich habe den besten Beruf der Welt. Und das auch gerade weil es eben viel mehr erfordert als bunte Bilder zu zeichnen. Wer das ganze Interview lesen möchte, klicke einfach hier. Leider ohne Direktlink aber die anderen Illustratorenportrais sind ebenfalls sehr lesenswert!

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Manchmal kann ich es selbst gar nicht fassen an welch tollen Projekten ich dieses Jahr schon teilhaben durfte. Neben meiner Arbeit liebe ich aber auch die Stadt in der ich lebe und um dem Leipziger Westen einen kleinen Teil zurück zu geben, ist das Unterstützermotiv für die Crowdfunding Aktion „Straße für Alle“ des Westbesuchs von mir – für Euch.

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Der grandios gute Siebdruck stammt übrigens von PartOne. Und ganz zum Schluss an alle Leipziger – wir sehen uns auf dem Westbesuch!

 

kopfchaos in Dresden

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Über Auftragsarbeiten und eigene Projekte

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Arbeitsreiche Wochen liegen hinter mir und so langsam trudeln auch alle Belegexemplare bei mir ein. Es gibt also viel spannendes zu berichten in der nächsten Tagen. Jetzt nutze ich aber den Freiraum erstmal um an eigenen Illustrationen zu arbeiten. Einige der neuen Bilder werden vermutlich auch auf der Ausstellung am 02.04 in Dresden zu sehen sein. Vorbeikommen lohnt sich also. Auch für alle die schon in Leipzig dabei waren. Jetzt aber erstmal Fotos – man beachte bitte meinen äußerst gut gelaunten Rechner und pink blühende Kakteen.
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„kopfchaos“ Ausstellung jetzt in Dresden

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Auf facebook habe ich es schon verraten. Meine „kopfchaos“ Ausstellung wandert weiter von Leipzig nach Dresden in die Räume von KREACON. Am 02.04 heißt es wieder Frühlingsausstellung bei KREACON mit einer Vernissage unter dem Motto: KOPFCHAOS magisch, fantastisch, einzigartig – Collagen aus Tusche und Tinte. Neben meinen Bildern gibt es auch Musik von der charmanten und talentierten Leipziger Musikerin Susann Großmann. Wer Lust hat oder einen Grund braucht mal wieder Dresden zu besuchen, sei herzlichst Eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten hier oder bei mir.

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Hallo facebook!

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Der Titel verrät es schon, auch ich habe nun eine eigene Facebookseite. Yäii. Anemone Kloos Illustration. Seht selbst, zum Neuigkeiten erfahren, mögen und vernetzen. Lange habe ich es vor mir her geschoben, war skeptisch und auch jetzt hat es mich ein wenig Überwindung gekostet aber mittlerweile bin ich ganz glücklich eine Seite zu haben. Ich bin schon sehr gespannt wer seinen Weg auf mein Profil findet und freue mich auf Interaktion. Links zu den Beiträgen meines Blogs wird es geben, natürlich Bilder zum durchklicken und ich plane häufiger Einblicke in mein Skizzenbuch und meinen Arbeitsprozess zu geben. Nächste Woche zum Beispiel werde ich in Bayern und Dresden unterwegs sein und meine Umgebung zeichnen. So nun steht es hier – dann muss ich den Vorsatz auch einhalten.
Herzlich Willkommen und hier geht es zur Seite.

Aus Musik werden Bilder

anemonekloos_metanorpos4_978anemonekloos_metanorpos5_978anemonekloos_metanorpos3_978Metanorpos ist ein Fantasiebegriff für den Moment zwischen Stille und Metamorphose. Wenn alles in der Schwebe ist, man sich neu erfindet und alles sich verändert. Das Stadium der Entwicklung die vielleicht sogar nie endet. Metanorpos ist auch der Titel des Debüalbums der Leipziger Sängerin Missilia. Es ist ein lebensbejahendes, nachdenkliches und poetisches Album. Und ich durfte die Musik in Bilder umwandeln. Gerade wurde auch die erste Singelauskopplung mit zauberhaftem Video veröffentlicht.
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[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=KYtxDKMFZc4&w=560&h=315]

Bilder stammen von Jennifer Ressel. Nachbearbeitung, Design und Kalligrafie sind von mir. Das gesamte Layout zeige ich, sobald mein Belegexemplar eintrifft.

Frau Holle

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In dem Beitrag Wild Child habe ich schon davon berichtet wie Bilder manchmal ihre ganz eigenen Wege gehen und gar nicht so werden wie man es geplant hatte. So erging es mir mit Frau Holle. Sollte sie doch eigentlich in eiskalter, blauweißer Umgebung erstrahlen. Daraus wurden dann die aktuellen Farben des Novembers. Alles ist braungrün, grau mit den letzen Farbtönen des Herbstlaubs. Und als Novemberkind finde ich es eigentlich sogar ganz schön.
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Ausstellung: KOPFCHAOS

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Lassen Sie sich verzaubern von einem bunten Potpourri aus charmanten, absonderlichen und ausdrucksvollen Wesen. Werfen Sie Gewohnheiten über Bord und tauchen Sie ein in eine bunt wirbelnde Welt voller Farbkleckse. In Anemone Kloos‘ grandios virtuosen Bildern ist alles möglich. In surrealer Manier werden gewöhnliche Tiere zu Rockstars, Füchse tragen Anzüge, Bäume haben Augen und Elefanten stämmen ganze Städte.
Die 16 freien Illustrationen der Ausstellung „Kopfchaos“ sind eine Hommage an das Zauberhafte und Merkwürdige in uns allen. Sie erzählen subtile Geschichten von vergangenen Jahrzehnten, Einsamkeit und Zauber, aber auch von purer Lebensfreude und dem Wunsch, die Welt zu entdecken. Bunt gemischt, ungewöhnlich, ausdrucksstark und charaktervoll. Mit Ecken und Kanten, wilden Kreisen und geschwungenem Strich. Ehe man sich versieht, gibt man sich staunend dem Chaos hin.

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Meine Bilder hängen seit heute in der Walter Hofmann Bibliothek in der Leipziger Südvorstadt. Zwischen Büchern und tanzenden Lichtstrahlen. Mit vielen neuen und noch unveröffentlichten Illustrationen. Bis Ende Dezember unbedingt mal vorbei schauen und sich treiben lassen und dem wohlgeordneten Chaos hingeben. Wer noch etwas mehr über mich und die Ausstellung erfahren möchte, für den gibt es den Ausstellungstext.

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wild child

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INSIDE ALL OF US IS A WILD THING.

Manchmal werden Bilder einfach wie sie werden wollen und gar nicht, wie geplant. The Wild Child. Als ich noch klein war, wurde mir häufig über die Schulter geschaut wärend ich gezeichnet habe und dann wurde ich gefragt: „Wer soll das sein?“ – den Sinn dieser Frage habe ich bis heute noch nicht so recht verstanden – die Menschen aus meinem Kopf eben. Diesmal zwei wilde Mädchen mit bunten Haaren und überraschend naturalistisch. Und dies ist ihre Entstehungsgeschichte:

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www.anemonekloos.de

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Wer sie noch nicht kennt, unbedingt mal auf meiner Website vorbei schaun.

FRECH ° CHARMANT ° PUNK

Außergewöhnliche Illustration aus Leipzig
Klar strukturiert in hellgrau, schwarz und kunterbunt. Zum kennenlernen, verwirklichen und begeistern. www.anemonekloos.de

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Wie meine Bilder entstand die Website auch erstmal auf Papier. Und das Schönste daran ist, man kann sich mit roten Häckchen für die getane Arbeit belohnen.

fußballfieber

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Wie im vorletzten Beitrag schon beschrieben scheint meine Welt gerade bevölkert zu sein von Königen, Kaisern und der Hand Gottes. Fußballfieber eben. Hier also, wer kann es erraten? Pelè natürlich. DIE Fußballikone – um dem Titel auch gerecht zu werdend mit Heiligenschein natürlich. Nur ist dieser gefüllt mit Fußballfelder und Lebensfreude. Alles in Landesfarben und Santos im Herzen.

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zeit zu feiern!

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Manchmal ist es einfach an der Zeit zu feiern! Ob nun zwei Jahre Leipzig, den Sommer, Nutrias mit Cocktails, Dreiecke, das Leben oder vielleicht auch nur zusammen kommen mit Freunden. Handlettering, Illustration und Design von meiner Wenigkeit. Na dann: Lasst uns feiern!

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noch mehr Freunde…

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… hat man schließlich nie genug.
In der letzten Zeit war ich sehr beschäftigt was sich leider immer kontraproduktiv auf meinen Blog auswirkt. Viele der Aufträge an denen ich gearbeitet habe, dürfen noch nicht veröffentlicht werden oder aber die Belegexemplare lassen auf sich warten. Daher wieder ein persönlicher Eintrag über Freunde, die man schon sein ganzes Leben lang kennt.

unicef: wasser wirkt

Vor kurzem habe ich schon ein kleines Sneak and Peek meines Brunnengottes veröffentlicht. Hier ist mein Beitrag zum UNICEF Kalender ‚Wasser wirkt‘ nun vollständig einschließlich farblich angepasster Fingerkuppen.